Der VKV von damals bis heute

Der VKV im neuen Jahrtausend

Mit Tradition in die Zukunft: Walter Seelig, sieben Jahre lang an der Spitze des Voerder Narrenschiffs, führte den VKV vorrausschauend in das neue Jahrtausend. Brauchtumspflege, traditionelle Veranstaltungen und die Belange der "altgedienten Karnevalisten" waren für Walter Seelig genauso wichtig wie die Anforderungen der "jüngeren Generation".

 

Unter seiner Regie intensivierte der VKV mit der Neugründung der Showtanzgruppen und der Tanzgarde die Jugendarbeit, um junge Talente zu fördern. Kontinuierlich und reibungslos leitete Walter Seelig einen Generationenwechsel im Vorstand ein.

 

In enger Zusammenarbeit mit den Vorsitzenden Stefan Schmitz (2005-2014) und Mark Sarres (ab 2014) wurden neue Ideen in die Vereinsarbeit eingebracht und auf den Karnevalsveranstaltungen erfolgreich umgesetzt. Dass die junggebliebenen VKV-Senioren und die Junioren-Feierbiester irgendwie doch unter einen Hut passen, wird an Weiberfastnacht eindrucksvoll demonstriert.

 

Nach dem Seniorenfrühstück im Vereinslokal inklusive Schwelgen in alten Zeiten steigt am frühen Abend der Krawattenalarm inklusive Disco und "Party die ganze Nacht". Leider ab 2013 nicht mehr in der Tanz-Location Paradise Planet. Aber der Voerder Karnevalsverein konnte sich auch dieser Herausforderung stellen und mehrere wechselnde Feier-Locations anbieten.

 

So darf sich jeder nach seiner Fasson austoben - meistens gemütlich, manchmal auch etwas lauter und gelegentlich sogar dank Organisationstalent Stefan Schmitz von Schlagersternen wie Mickie Krause, Nic und Michael Wendler unterstützt. Und das alles auf hohem Niveau, vorurteilsfrei und offen für jeden!

   

In der heutigen Zeit präsentiert sich der VKV als ein moderner Karnevalsverein, der sowohl der Tradition verpflichtet ist als auch gut vorbereitet die zukünftigen Herausforderungen meistern wird.

 

Angefangen vom TÜV-Gutachten für Karnevalswagen über völlig neu konzipierte Veranstaltungen bis hin zu neuen Veranstaltungsorten in Sachen Prunksitzung, Kindersitzung und Weiberfastnacht - weil sich die Rahmenbedingungen in der heutigen Zeit immer schneller verändern, muss sich der Verein wohl noch öfter auf neue Situationen einstellen.

 

Eine völlig neue Situation brachten beispielsweise die Karnevalszüge seit dem Jahr 2012 mit sich: erstmals war der VKV auf die Hilfe mehrerer Großsponsoren angewiesen, um den Karnevalszug kostendeckend zu finanzieren. Auf Grund der prekären Haushaltslage der Stadt Voerde stellt die Kommune nur noch alle zwei Jahre finanzielle Unterstützung in Aussicht. Bislang ist es dem VKV gelungen, die Karnevalstradition auch in das Jahr 2017 hinüber zu retten...

 

Hinsichtlich des Organisations- und Finanzierungsaufwands ist das Vorstandsteam bis an die Grenzen der Leistungsfähigkeit gegangen, hat aber gleichzeitig viel Solidarität aus Handel, Wirtschaft, Politik und Verwaltung erfahren. So bleibt die Tradition des Karnevalszuges auch in den Folgejahren gesichert.

 

Trotz aller Unwägbarkeiten, die zur Zeit in Voerde alltäglich geworden sind: Dank eines jungen, dynamischen Vorstandes, der auf die Erfahrung der "Alt-Karnevalisten" vertrauen kann: so bleibt der VKV ein Verein für "Jedermann", der mit einem dreifach Voerde Helau unter vielen nachfolgenden Generationen weiterhin fröhliche Stimmung verbreiten wird. 

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