Bilanz der Einsatz- und Ordnungskräfte

Ordnung, Sicherheit und medizinische Hilfe - der VKV sagt Danke!

Die Bilanz der Einsatzkräfte: die Polizei veröffentlichte ihre Pressemitteilung am Sonntag abend. Nach deren Schätzungen feierten etwa 20.000 Zuschauer beim Karnevalsumzug in Voerde überwiegend friedlich. Der Veranstalter und das DRK gehen von einer etwas höheren Besucherzahl von ca. 25.000 Personen aus.

 

Zum zweiten Mal in Folge hat die Stadt Voerde als Genehmigungsbehörde ein flächendeckendes Glasverbot erlassen. Die Besucher zeigten sich mehrheitlich einsichtig und folgten dem Kölner Motto "Mehr Spaß ohne Glas" auch in Voerde.

 

Die Einsatzdaten von DRK, Polizei und Feuerwehr standen in den lokalen Zeitungen stärker im Mittelpunkt als sonst - die Vorkommnisse in der Kölner Sylvester-Nacht von 2015 auf 2016 sowie die Ereignisse vom Weihnachtsmarkt Berlin sind mit verstärkter Polizeipräsenz und LKW-Sperren bei den Karnevalsumzügen beantwortet worden. Vereinzelt versuchten die Medien, einen Zusammenhang zwischen bösen Terroristen, den Flüchtlingen und dem Karneval herzustellen. Sie haben den Vorstand mit derartigen Anfragen überfrachtet und wollten hauptsächlich Informationen über die Standorte von LKW-Sperren einholen. Darauf hat sich der VKV nicht eingelassen.

 

Wirklich vorbildlich war die Berichterstattung von Florian Langhoff (RP/ Rheinische Post). Er hat die Hysterie um LKW-Sperren und terroristische Bedrohungen in seinem Zeitungsartikel sehr gut relativiert.

 

Die Bereichte der Zeitungen haben wir in unserer Sammlung der Pressemitteilungen zusammengestellt.

 

Die Pressemitteilung der Kreispolizeibehörde Wesel vom 26.02.2017:

 

POL-WES: Kreis Wesel - Polizei zieht Bilanz nach den Tulpensonntagsumzügen in Voerde, Alpen, Schermbeck-Damm und Rheinberg Orsoy

 

Kreis Wesel (ots) -

Wesel (ots) - Bei leichtem Nieselregen besuchten nach Schätzung der Polizei etwa 20.000 Zuschauer den heutigen Tulpensonntagszug in Voerde.

Zentrum des närrischen Treibens war auch in diesem Jahr der Bereich der Straße Alnwicker Ring sowie die Bahnhofstraße. Der Zug des Voerder Karnevalsvereins 1972 e.V. bestand aus zahlreichen Festwagen und Motivgruppen.

Die Polizei, die mit starken Kräften die Veranstaltung schützte, musste sieben Personen zur Ausnüchterung in Gewahrsam nehmen und nahm darüber hinaus sechs Personen vorläufig fest.

 

Weiterhin sprachen die Polizistinnen und Polizisten in 46 Fällen Platzverweise aus und fertigten 14 Strafanzeigen, davon sieben wegen Körperverletzungsdelikten und drei aufgrund von Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

 

Darüber hinaus nahmen die Kolleginnen und Kollegen mehrere Tatverdächtige fest, die auf einem Parkdeck an der Friedrichsfelder Straße Blumenkübel umgeworfen hatten. Die Heranwachsenden erwartet jetzt ein Strafverfahren.

 

Trotz Warnungen der Polizei, nicht mit Alkohol am Steuer am Straßenverkehr teilzunehmen, gab es während des Zugs den Verdacht einer Trunkenheitsfahrt. Ein 23 Jahre alter Voerder fiel Polizisten auf, nachdem er mit einem PKW gegen einen Bordstein gefahren war. Bei der anschließenden Kontrolle auf der Dinslakener Straße stellten die Beamten Alkoholgeruch in der Atemluft fest. Der Voerder musste sich einer Blutprobe unterziehen. Seinen Führerschein stellten die Polizisten sicher.

 

Der Kinder-Tulpensonntagszug in Alpen, dem schätzungsweise 3.500 Besucher zusahen, verlief ruhig und ohne nennenswerte Vorkommnisse. Gleiches galt für den Zug in Schermbeck - Damm, an dem ca. 230 Besucher teilnahmen sowie bei dem Zug in Rheinberg Orsoy mit 2.550 Besuchern.

 

Durch die bewährte Zusammenarbeit von Stadt, Feuerwehr, Polizei und den Mitarbeitern der Verkehrsbetriebe sowie den vielen ehrenamtlichen Helfern des DRK, aber auch den Verantwortlichen der Karnevalsvereine, konnten die feiernden Narren einen nahezu störungsfreien Tulpensonntagszug in den einzelnen Städten und Gemeinden erleben.

DRK trifft Feuerwehrmann - Foto: Rolf Nißen / Walter Strehlow / Rainer Ehle

 

Wie in den vergangen Jahren waren als Zugleiter Michael Schmitz, Holger Bettger und Georg Keller unterwegs. Die Pole-Position auf dem Mottowagen konnte Zugleiter Holger Bettger für sich verbuchen.

 

Am Dienstag, den 28.02.2017 reichte die Kreispolizeibehörde noch folgende Presse-Mitteilung nach:

 

POL-WES: Voerde - Verkehrsunfallflucht mit einer leicht verletzten Person im Rahmen des Karnevalsumzuges / Zeugen gesucht

 

Voerde (ots) - Wie erst am Montag, dem 27.02.2017 bekannt wurde, hatte sich bereits am Sonntag, dem 26.02.2017, gegen 10.00 Uhr ein 34-jähriger Mitarbeiter der Stadt Voerde im Rahmen des Karnevalsumzuges in Voerde verletzt. Der Mitarbeiter war im Rahmen der Veranstaltung, im Bereich der Dinslakener Straße als Absperrposten eingesetzt. Die Fahrbahn war komplett mit einem Lkw und einem Container gesperrt. Eine bisher unbekannte Frau wollte mit ihrem Ford Fiesta ungebremst über den Parkstreifen an der Straßensperre vorbeifahren. Der

Mitarbeiter stellte sich in den Weg und stoppte so die Weiterfahrt. Anschließend setzte die Frau ihre Fahrt fort und verletzte hierbei den 34-Jährigen leicht. Bei dem Pkw soll es ich um einen grünen Ford Fiesta handeln.

 

Zeugen werden gebeten sich bei der Polizei in Voerde unter der Telefon-Nummer 02855/96380 zu melden.

 

 

VKV-Vorstandsmitglied Ralf Rieser reichen auf Facebook zwei Worte aus, um das Verhalten dieser Person angemessen zu beschreiben: "Wie asozial!". Dem ist nichts mehr hinzu zu fügen. Der VKV wird sich rechtliche Schritte gegen die noch unbekannte Frau vorbehalten.